Wenn die Wege im Alter schwer werden

Im Alter wird das Laufen meist deutlich anstrengender. Das kann viele Ursachen haben, häufig ist es der natürliche Muskelabbau, erkrankte Gelenke oder chronische Krankheiten. Für Abhilfe können dann Gehilfen sorgen. Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Gehhilfen, die speziell für Senioren konstruiert wurden, so dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.

 

München: Der Siebte Sinn Gehhilfe Gehstock

Viele Rentner bevorzugen den Gehstock. Leichte Handicaps im Bewegungsablauf können dadurch unterstützt werden und erleichtern das Gehen. Vorteilhaft an dieser Gehhilfe ist die Flexibilität, denn durch enge Wege und Gassen benötigt der Stock deutlich weniger Platz, als zum Beispiel ein Rollator oder Krücken. Grundsätzlich eignet sich der Stock für Rentner, die eine leichte und gelegentliche Entlastung der Gelenke benötigen. Bei schwerwiegenden Einschränkungen reicht der Gehstock allerdings nicht aus. Eine weitere sehr hilfreiche Abwandlung vom Gehstock ist die Verbindung mit einer Sitzgelegenheit. Dabei handelt es sich um einen Dreibeinstuhl, der zusammengeklappt werden kann und dann die Funktion einer Gehhilfe übernimmt. Er eignet sich bestens dafür sich zwischendurch mal zu setzen. Die Kosten für einen entsprechenden Gehstock variieren je nach Modell zwischen 15 und ca. 40 Euro.

 

Der Rollator

Für viele Senioren ist die eigene Mobilität sehr wichtig und das nicht nur unterwegs, sondern auch im eigenen Zuhause. Neben dem Gehstock setzen viele Rentner auf einen Rollator für unterwegs. Er besitzt vier oder drei Reifen, meist auch einen Einkaufskorb und eine Ablage, die auch als Sitzgelegenheit genutzt werden kann. Das führt zu einer großen Erleichterung, besonders bei längeren Spaziergängen oder beim Einkaufen, denn die Einkäufe können so direkt in der Ablage des Rollators verstaut werden. Die Kosten für einen Rollator variieren stark. Einfache Modelle sind schon zu einem Preis von 50 Euro zu haben und stabile und gut ausgerüstete Modelle kosten um die 475 Euro, wobei hier ein Zuschuss der Krankenkasse zu berücksichtigen ist, wie auch unter test.de beschrieben.

 

Altersgerechtes Wohnen mit Treppenlift

Eine etwas größere Anschaffung ist wiederum der Lift speziell für Senioren, die altersgerecht wohnen möchten. Bei diesem Lift fährt die Person, meist gesichert mit einem Gurt, an einer Trageschiene die Treppe herauf. Da dies auch eine sehr kostspielige Angelegenheit ist, sollten sich Interessierte vorher gründlich informieren, wie z.B. unter sani-trans.de. Dazu gehört nicht nur eine Preisvergleich der Angebote, es sollten auch die Folgekosten, mögliche Zuschüsse und Art des Liftes berücksichtigt werden. Zum Glück gibt es mittlerweile verschiedene Fördermöglichkeiten für einen Treppenlift, beispielsweise von der Pflegeversicherung. Man unterscheidet hier für den Einbau zwischen einem Sitzlift, einem Rollstuhllift oder einen Hublift. Im Bereich der Preise für einen Treppenlift kann keine pauschale Antwort gegeben werden, denn hier können die Kosten je nach den baulichen Gegebenheiten und der gewählten Liftvariante stark variieren.

 
Bild von:Pierre via Compfight

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4 Responses to Wenn die Wege im Alter schwer werden

  1. Rollator says:

    Rollator:
    Die meisten Krankenkassen binden sich häufig an regionale Sanitätshäuser und geben den Zuschuss nur für die günstigsten Modelle. Man zahlt dann in der Summe (Eigenanteil + Zuschuss) viel zu viel für das günstige Modell beim regionalen Sanitätshaus. Für das Geld bekommt man schon ein besseres Modell im Internet. Es ist ja mittlerweile auch relativ einfach geworden sich im Internet zu informieren und einen geeigneten Rollator zu bestellen.
    Ich kann nur jedem, der solch einen Rollator benötigt, sich ausgiebig zu informieren. Ich möchte die günstigen Rollatoren nicht schlecht reden aber auf lange Sicht zahlt sich der Kauf eines höherwertigen Rollators aus.

  2. Roland says:

    Hallo,

    Ich habe berufsbedingt sehr viel mit Senioren zu tun.
    Dabei konnte ich beobachten, dass sehr viele davon die Gehhilfen falsch anwenden.
    Dabei ist es vollkommen egal, ob es ein Rollator oder ein Gehstock ist. Der Fachhandel und/oder die Betreuungspersonen sollten eine gute Einschulung gewährleisten, dann ist auch das Sturzrisiko minimiert.

  3. Rollator says:

    Bei den Rollatoren hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan, aber nicht alles war von Vorteil. Die Qualität eines Rollators spielt eine wichtige Rolle. So mussten Lidl in 2014 und Aldi-Nord rückrufaktionen für Rollatoren starten. Vielleicht ein Argument doch ein paar Euro mehr auszugeben,

  4. Ein Rollator Vergleich kann sich definitiv lohnen, den es gibt sehr große Unterschiede was Qualität und Hanhhabung angeht.
    Ich würde ausserdem jedem neuen Rollatorbesitzer empfehlen z.B. an einem Rollator Tag teilzunehmen wo man auf einer Teststrecke den Umgang trainieren kann

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