Nur ein Gedankenspiel: Was tun, wenn die Mobilität abnimmt?

Auch der größte Draufgänger und die verwegenste Abenteurerin kann im Seniorenalter vor sich selbst nicht verbergen, dass das Thema Sicherheit an Bedeutung gewinnt. Auch das Kräfteeinteilen wird ein Thema. Eine gewisse Grundkondition ist da, aber es gilt, damit etwas geplanter umzugehen. Auch die Organisation täglicher Mahlzeiten bedürfen einer sorgfältigeren Planung, denn schnell mal Einkaufen und überhaupt alles, was schnell gehen soll, wird mehr und mehr zur physischen Belastung. Mit der Ahnung, dass man die Mobilität sukzessive weniger wird, liegt man vermutlich richtig, aber man möchte man sich nicht näher befassen.

Mit der Vorstellung, fremdbestimmt mit schichtweise wechselndem Pflegepersonal konfrontiert zu sein, will man sich natürlich auf gar keinen Fall vertraut machen. Man muss kein Machtmensch sein, um sich von dem „altersgerechten“ Tonfall von schlecht bezahlten überanstrengten Angestellten im Pflegeheim bevormundet und entmündigt zu fühlen.

Es gibt eine einfache Lösung dafür, nicht in einem Pflegeheim auf unmotivierte Pflegekräfte und lieblos zubereitetes Essen stoßen zu müssen. Ein teures, gut geführtes Pflegeheim wäre die bessere Alternative. Doch hier geht es nicht um ein paar Hundert, sondern um ein paar Tausend Euro Monatsmiete, wobei 3.000 Euro nur der unterste „Startpreis“ sind. So selbstbestimmt und gepflegt, wie sich Nadja Tiller und der jetzt verstorbene Walter Giller oder sich das Poltikerehepaar Vogel in bestens geführten Seniorenresidenzen eingemietet haben, kann sich eine Vielzahl von Senioren im Alter nicht betten.

Darum wäre es schlau, mehr über Seniorenbetreuung und die Alternativen in Erfahrung zu bringen, solange man noch nicht dazu gezwungen ist. Doch auch für die Spätzünder, die sich erst nach einem Notfall und gegebenenfalls einem Krankenhausaufenthalt mit anschließender Reha kurzzeitig mit einer Pflegesituation konfrontiert sind, bietet die Seniorenbetreuung kurzfristige Alternativen zu einer vollstationären Unterbringung in einem Pflegeheim.

Es macht keinen Sinn, sich mit solchen Themen unter Stress zu setzen, darum ist es einfacher, sich auf sie einzulassen, bevor sie stressig werden, mehr über Seniorenbetreuung finden Sie hier.

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One Response to Nur ein Gedankenspiel: Was tun, wenn die Mobilität abnimmt?

  1. Vorbeugen ist besser als jammern! Ich bin jetzt 55 Jahre alt und habe bereits 2 Schlaganfälle hinter mir. Trotzdem bin ich kein Pflegefall und gedenke, dies auch nicht zu werden. Man kann den Weg ins Pflegeheim oder die Seniorenresidenz durchaus vermeiden, wenn man rechtzeitig vorbeugt. Ich habe mit Gehirntraining und Gehirnjogging meine „grauen Zellen“ soweit in Schuss gebracht, dass ich durch die Schlaganfälle keinerlei Physischen oder Psychischen Folgen davon getragen habe. Es ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass, wer rechtzeitig etwas tut im Bereich Gehirn und vor allem Gedächtnis, nicht so leicht Demenzen oder gar Alzheimer bekommt. Auch der Körper profitiert davon. Hier noch ein paar Tipps, die dazu beitragen können lange zu leben und vor allem körperlich und geistig fit zu bleiben, was ja auch wichtig ist, wenn man nicht in so ein Heim oder eine Residenz will:
    Bewegen – bewegen – bewegen: möglichst in der frischen Luft bringt genügend Sauerstoff in die Gehirnzellen

    Viel trinken: Tee, Saft, Wasser; mindestens 2,5 Liter am Tag das verbessert die Gehirndurchblutung

    Stress vermeiden, öfter mal entspannen Stress macht konfus, behindert Denken und Gedächtnis

    Das RICHTIGE essen, vor allen Dingen: Kohlenhydrate: Kartoffeln, Nudeln, Reis der Blutzuckerspiegel sinkt nicht ab Vitamine B,C,E: Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte,

    Nüsse brauchen die Nervenzellen für ihre Arbeit ungesättigte Fettsäuren: Olivenöl, Pflanzenöle ´

    ungesättigte Fettsäuren: Olivenöl, Pflanzenöle senkt das Risiko von Durchblutungsstörungen des Gehirns

    Nicht zu viel essen: lieber öfter kleine Mahlzeiten einnehmen denn ein voller Bauch studiert nicht gern!

    Ausreichend und gut schlafen Schlafdefizit schadet der geistigen Leistung senkt das Risiko von Durchblutungsstörungen des Gehirns

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