Frühlingsputz im Seniorenhaushalt

Reinlichkeit im Haushalt ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch das gründliche Reinigen ist oft mit Strapazen verbunden, was für ältere Menschen manchmal eine Hürde darstellt, dar sie in ihrer Bewegung oft eingeschränkt sind oder aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht mehr so belastbar sind, wie in jungen Jahren.

 

Grandpa's Domain (4)Ein genauer Plan hilft

Stehen dem älteren Menschen keine Verwandten oder Freunde zur Seite, die sie bei anstrengenden Arbeiten unterstützen, sollten Senioren vor dem Putzen eine genaue Planung aufstellen. Der sogenannte Frühlingsputz muss nicht unbedingt kürzester Zeit vollzogen werden, sondern kann sich auch über das ganze Jahr verteilen. Alle Arbeiten, die nicht alltäglich sind, können auf eine Liste gesetzt werden und zu bestimmten Zeiten erledigt werden, sodass zwischendurch immer wieder erholsame Pausen liegen. Ein Jahresplan verhindert den Putzstress, sodass auch ältere Menschen ihren Alltag relaxt meistern können.

Kleine Dinge sofort erledigen … große delegieren

Alltäglich Arbeiten sollten nach Möglichkeit gleich verrichtet werden, sodass sich erst gar nichts ansammeln kann. Größere Arbeiten sind für Senioren aber oft körperlich zu schwer. Deshalb tun diese gut daran, sich beispielsweise für das Fensterputzen und entrümpeln dreimal im Jahr eine Hilfe leisten. Dabei können auch gleich die Teppiche zusammengerollt werden und einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Die Reinigung von Fußboden und Scheuerleisten ist für ältere, in der Bewegung eingeschränkte Menschen oft ein Problem, sodass solche Arbeiten gleich mit verrichtet werden können. Auch das Reinigen der Heizkörper lässt sich in die Grundreinigung mit einbeziehen. Für kleinere Arbeiten sollte ein bestimmter Zeitraum eingeplant werden, damit die Anstrengung absehbar ist. Mit Musik geht vieles leichter. Die Lieblingsmusik angestellt und los geht es mit dem Abwasch und entstauben. Alles, was über mehrere Monate nicht benutzt wurde, sollte entrümpelt werden, dar es die täglichen Arbeiten erleichtert, wenn nicht zu viel herumsteht. Das Entrümpeln geht leichter, wenn die Senioren ganz gezielt zwischen Gegenständen mit persönlichem Wert und nutzlosen Tinnef unterscheiden.

 

Die richtigen Putzmittel im Haushalt

Richtige Putzmittel erleichtern die Arbeit. Neben Spülmittel, Scheuermilch, Zitronensäure und Spiritus kommen vorzugsweise Mikrofasertücher zum Einsatz. Diese bedürfen keiner chemischer Putzmittel und reinigen schlierenfrei. Auch ein höhenverstellbarer Fliesenwischer bietet eine große Arbeitserleichterung in Bad und Küche. Beim Reinigungsvorgang selbst sollten zuerst die Lampen, Fenster, Fensterbretter, Heizungskörper und schließlich die Fußböden vom hinteren Teil des Raumes nach vorne geputzt werden. Besonders umwelt- und hautschonend lässt es sich mit natürlichen Mitteln wie Zitronensaft und Essig arbeiten. Mit Hilfe dieser lassen sich Kalkspuren in Bad und Küche ganz einfach entfernen. Dunkle Fugen lassen sich mit Backpulver reinigen. Außerdem lässt sich mit etwas Backpulver und einer Bürste Schimmel effizient beseitigen. Angegraute Gardinen werden mit Backpulver wieder strahlend schön. Dies sind nur einige von vielen natürlichen Mitteln, mit denen sich die Wohnung auf Hochglanz putzen lässt. Nach getaner Arbeit sollten sich nicht nur Senioren belohnen. Eine gemütliche Kaffeerunde, ein entspannendes Bad oder gemütlicher Spaziergang ist dabei sehr erholsam.
Creative Commons License Bild von: Harsha K R via Compfight

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