Fibromyalgie und die Rente

Die Fibromyalgie wird auch „Faser-Muskel-Schmerz“ genannt und ist eine unheilbare, chronische Erkrankung. Sie betrifft nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Menschen. Der Schmerztest bei hhp.de kann dabei helfen, eine individuelle Therapiemöglichkeit zu erstellen und auf die schmerzhaften Stellen besonders einzugehen. Zum Beschwerdebild gehören Gelenke und Rückenschmerzen, die wandern können und nicht immer an den gleichen Stellen auftreten. Eine Druckschmerzempfindlichkeit tritt ebenfalls häufig auf und weitere Probleme wie Schlaflosigkeit durch Schmerzen und damit verbundene Müdigkeit sowie Konzentrations- und Antriebsschwäche. Kopfschmerzen und Migräne gehen oft mit der Fibromyalgie einher und depressive Verstimmungen verschlimmern den Krankheitsverlauf. Diverse weitere Beschwerden können auftreten, wobei nicht jeder Betroffene von den gleichen Symptomen betroffen ist.

 

Stranger #12Der Verlauf der Erkrankung

Die Erkrankung beginnt meistens mit diversen Problemen wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder Probleme in Magen und Darm. Später kommen Schmerzen im Rücken oder in der Halswirbelsäule hinzu. Zwischen Zeiten mit starken Schmerzen treten oft Perioden mit beschwerdefreien Tagen oder Wochen auf. Eine Verschlimmerung können Wärme, Sonne aber auch Kälte und feuchtes Wetter bewirken. Da die Symptome erst undifferenziert auftreten, wird die Fibromyalgie oft erst nach Jahren diagnostiziert. Erst nach sieben bis acht Jahren ist die Krankheit komplett ausgebrochen. Durch Stress kann sich die Krankheit verschlimmern. Da es keine Heilung gibt, kann nur versucht werden, die Schmerzen und, oft vorhandenen, Depressionen zu lindern. Dies geschieht mit Schmerzmitteln und Antidepressiva.

 

Wann in die Rente?

Wenn die Krankheit den Betroffenen im Alltag so behindert, dass er nicht mehr arbeiten kann, ist es Zeit einen Rentenantrag zu stellen. Dieser wird mit dem Ziel, die Erwerbsminderungsrente zu bekommen, bei der Rentenversicherung gestellt. Diese lässt per Gutachter den Betroffenen untersuchen und entscheidet dann, ob eine Teilerwerbsminderungsrente oder eine volle Erwerbsminderungsrente gewährt wird. Es kann sein, dass die Rente erst für einen begrenzten Zeitraum genehmigt und die Krankheit zwischendrin neu geprüft und bewertet wird.

 

 

Hierbei sollte bedacht werden, dass bei der Krankenversicherung ein Antrag auf Befreiung der Zuzahlung von notwendigen Medikamenten gestellt wird, da das „Einkommen“ bei gewährter Rente recht schmal ausfällt. Der Lebensstil muss nicht selten geändert werden und die Bedürfnisse der Erkrankten ändern sich, je nachdem ob sie sich gerade in einer guten oder schlechten Phase befinden.

 

Robin Geschonneck via Compfight

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