Die Spinalkanalstenose

Viele Menschen achten auf ihre Gesundheit. Doch ein Großteil leidet unter Rückenschmerzen. Eine bestimmte Form der Rückenschmerzen nennen Fachleute Spinalkanalstenose. Davon sind nicht nur junge, sondern auch ältere Menschen betroffen.

 

Was ist der Spinalkanal

In der Wirbelsäule jedes Menschen befindet sich das Rückenmark. Knochen und Bänder liegen wie ein kleines Schutzschild rund um das empfindliche Knochenmark. Der Kanal, der da entsteht, ist der Spinalkanal. Dieser hat in den meisten Fällen an der Lendenwirbelsäule eine Engstelle.

Was ist eine Spinalkanalstenose

Allgemein verstehen Fachleute darunter eine Verengung des Wirbelkanals. Gerade bei Senioren tritt dies im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Zwischen zweitem und drittem und dem Vierten und fünftem Wirbel tritt diese Krankheit vermehrt auf.

 

Was sind die Ursachen und Symptome einer Spinalkanalstenose

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Ursachen einer solchen Krankheit. Die einen sind erworben und die anderen angeboren. Zu den angeborenen gehören zum Beispiel Wirbelmissbildungen. Die häufigste Ursache sind allerdings Abnutzungen der Wirbel und Bandscheiben. Um so älter die Menschen werden, umso häufiger leidet die Gesundheit unter den Beschwerden. Bei über 60 Jährigen leidet etwa jeder Fünfte darunter.

Die Symptome können unterschiedlich sein. Viele geben Beschwerden in den Beinen an, wie Schmerzen, oder ein vermehrtes Müdigkeitsempfinden beim Laufen. Schmerzen beim Gehen oder Stehen sind typisch für diese Krankheit. Viele geben ein Hohlkreuz als sehr unangenehm an. Wer länger unter diesen Beschwerden leidet, kann teilweise einige Bewegungen gar nicht mehr ausführen. Begleitend zu den Schmerzen klagen viele über Empfindungsstörungen. Die Mediziner können mit Hilfe eines MRT oder CT eine genaue Diagnose stellen.

 

Wie wird eine Spinalkanalstenose therapiert

Es gibt die Methode der konservativen Therapie. Dazu gehört regelmäßige Krankengymnastik, Wärmeanwendungen, oder auch das tragen eines Korsettes. Zusätzlich erhalten die Patienten Schmerztabletten und auch entzündungshemmende Medikamente.

Mit den Möglichkeiten, die die Ärzte in der heutigen Zeit haben, kann eine solche Operation mit einem minimalen Schnitt durchgeführt werden. Dabei muss allerdings wie bei allen Operationen mit möglichen Komplikationen gerechnet werden.

Da gerade die Senioren davon betroffen sind, sollten sie sich genau überlegen, ob sie sich operieren lassen möchten, oder mit einer konservativen Therapie zurecht kommen. So kann jeder die richtige Methode für sich wählen.

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