9. Weihnachtsblogtürchen – Darum gibt’s zu Weihnachten Gänsebraten

Nachdem wir gestern erfahren haben, dass es in Kenia eine beliebte Tradition ist, zum Fest eine Ziege zu schlachten und zuzubereiten, wollen wir uns nun einem typisch deutschen Weihnachtsessen widmen.

Foto by a.froese FlickR

Heute ist sie kaum noch vom festlichen Mittagstisch wegzudenken: Die Weihnachtsgans.

Zurück geht die Zubereitung dieses traditionellen Weihnachtsbratens auf die katholische Kirche. Ein letztes Mal wurde am Martinstag eine Gans zubereitet. Dann begann die Adventsfastenzeit. Diese endete mit dem 24. Dezember. Und zur Feier des Endes dieser entsagungsreichen Zeit, wurde erneut eine Gans zubereitet.

Jedoch besagt auch eine englische Legende, dass Elizabeth I. den Gänsebraten zum Weihnachtsessen erklärte. Während die Königin gerade ein Gänsemahl zu sich nahm, erhielt sie angeblich die Nachricht, dass die spanische Armada besiegt wurde. Aus diesem Grund sollte der Gänsebraten nun zum Weihnachtsfest zubereitet werden. Inzwischen hat sich jedoch in England der Truthahn als Weihnachtsessen etabliert.

In Deutschland, Österreich und Teilen von Mittel- und Osteuropa ist der Gänsebraten dagegen nach wie vor das Weihnachtsessen schlechthin.

About Mel

Melanie Reichelt (26) ist Master Studentin im Bereich Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale). In den Bereichen Ernährung, Gesundheit & Medizin hat Sie fundiertes Fachwissen, welches Sie in Ihren Blogbeiträgen vermitteln will. Mel würde sich über Kommentare zu Ihren Beiträgen freuen. :)
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