5. Weihnachtsblogtürchen – Die Ursprünge des Lichterbogens

Ein Überbleibsel einer erzgebirgischen Bergarbeitertradition schmückt heute in verschiedenen Ausführungen unzählige Fenster.
In den Wintermonaten begaben sich die Arbeiter schon früh am Morgen in den Stollen und kehrten erst nach Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause zurück. Das Sonnenlicht bekamen sie nur selten zu Gesicht.
Aus der Sehnsucht nach dem Sonnenlicht ergab sich die Tradition einen Lichterbogen aufzustellen: Jeder Arbeiter, der aus der Grube heimkehrte hängte seine Laterne auf. War der Bogen vollständig, bedeutete dies, dass alle Männer wohlbehalten zu Hause angekommen waren.

Foto by Christian Heindel FlickR

Diese schöne Tradition überdauerte die Jahrzehnte und fand auch bei der übrigen Bevölkerung in allen Teilen Deutschlands gefallen. Aus diesem Grund können wir uns auch heute noch an den hell erleuchteten Fenstern erfreuen.

About Mel

Melanie Reichelt (26) ist Master Studentin im Bereich Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale). In den Bereichen Ernährung, Gesundheit & Medizin hat Sie fundiertes Fachwissen, welches Sie in Ihren Blogbeiträgen vermitteln will. Mel würde sich über Kommentare zu Ihren Beiträgen freuen. :)
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