14. Weihnachtsblogtürchen – Der Baumschmuck im Wandel der Zeit

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Dekoration des Weihnachtsbaums ein wenig verändert. Bestimmte Grundelemente sind jedoch von jeher gleich geblieben.

Foto by hlkljgk FlickR

Vor dem 19. Jahrhundert wurden vor allem Äpfel, Nüsse, Gebäck und Naschwerk – letzteres vor allem in Form von Spielzeug oder Tieren – an den Baum gehängt. Mit so vielen Süßigkeiten behangen, ist es wohl kaum verwunderlich, dass der Weihnachtsbaum zu dieser Zeit gerne auch als Zuckerbaum bezeichnet wurde.

Schnell entwickelte sich jedoch der Trend auch vergoldete und versilberte Elemente zur Dekoration zu verwenden. Auch hier waren wieder Äpfel und Nüsse beliebte Formen. Dieser Schmuck war jedoch nicht in Geschäften erhältlich, sondern wurde von den Familien selber hergestellt.

Zudem wurden farbige Ketten aus Papier gebastelt und als Vorläufer des Lamettas an den Baum gehängt.

Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde Baumschmuck aus Glas und Lametta im Einzelhandel angeboten. Der Glasschmuck stammte damals wie heute meist aus Thüringen.

Die ersten Weihnachtsbäume waren noch vollkommen unbeleuchtet. Im 17. Jahrhundert jedoch kam adligen Familien die Idee, die Bäume durch Kerzen im festlichen Glanze erstrahlen zu lassen. Von den Bauern wurde dies später aufgegriffen und so verbreitete sich die Tradition sehr schnell.

1901 wurde von der General Electric Company die erste elektrische Christbaumbeleuchtung auf den Markt gebracht, die im Laufe der Zeit vor allem aus Sicherheitsgründen immer beliebter wurde.

Foto by TheGiantVermin FlickR

About Mel

Melanie Reichelt (26) ist Master Studentin im Bereich Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale). In den Bereichen Ernährung, Gesundheit & Medizin hat Sie fundiertes Fachwissen, welches Sie in Ihren Blogbeiträgen vermitteln will. Mel würde sich über Kommentare zu Ihren Beiträgen freuen. :)
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